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Skalare in deinem Aquarium

Mit einer der beliebtesten Süßwasserfische in der Aquaristik sind mit Sicherheit die Skalare. Sie gehören zu der Familie der Buntbarsche. Skalare überzeugen im heimischen Aquarium vor allem mit ihrem majestätischen Schwimmverhalten. Die Tiere wirken anmutend und sin eine Bereicherung für jedes große Aquarium. Mit seinem anmutigen Schwimmverhalten und seinen flügelartigen Flossen wird er von vielen Betrachtern bewundert und ist eine beeindruckende Bereicherung für größere Aquarien. Durch sein filigranes und schönes Auftreten haben Skalare mittlerweile auf der ganzen Welt die Begeisterung bei Aquarianer geweckt. Möchte man sich ein solches Tier für das heimische Aquarium kaufen, erhält man in den meisten Fällen Tiere, die aus Zuchtbecken stammen. Wilde Skalare findet man im normalen Handel kaum noch. So auch bei uns nicht.

Wo kommen Skalare her?

Obwohl Skalare in der Aquaristik mittlerweile überall auf der Welt vertreten sind, kommen sie ursprünglich aus den Tropen. Um es genauer zu sagen, aus Südamerika und dort hauptsächlich aus den Ländern Peru und Brasilien. Skalare mögen es nicht, wenn das Wasser schnell fließt und eine starke Strömung ausweißt. Das haben die Tiere aus der Natur mitgenommen und sollte daher auch bei der Haltung im Aquarium umgesetzt werden. In Südamerika bewohnen Skalare langsam fließende Gewässer, die eine dichte Vegetation aufweisen. Der Boden besteht ebenfalls meistens nicht aus grobem Gestein, sondern die Tiere bevorzugen feinen, sandigen Bodengrund. Auch sonst lassen die Tiere es in ihrem natürlichen Habitat eher langsam und geschützt angehen. Den Großteil ihrer Zeit verbringen sie unter beziehungsweise in der dichten Vegetation und bewegen sich nur wenig.

Skalaren Haltung im Aquarium

Der Großteil der Skalar Arten erreicht eine Größe von max. 15cm. Allerdings kann der größte Vertreter dieser Familie auch schon mal Größen von 17-22cm erreichen. Daher sollte man adulte Tiere nicht in zu kleinen Aquarien halten. Hier solltet ihr mindestens auch ein Volumen von 200L zurückgreifen. Da Skalare eher hoch als breit gewachsen sind, empfiehlt es sich auch die Aquarien daran anzupassen. Diese sollten mehr in die Höhe als in die Breite gehen. Skalare bewohnen in ihrem natürlichen Lebensraum langsam fließende und sehr vegetationsreiche Flüsse. Dieser Lebensraum sollte auch so gut wie möglich im Aquarium nachgebildet werden. Um es den Tieren noch schöner einzurichten und ihre natürlichen Ruheplätze, welche sich unter Blättern oder Bäumen, die von oben ins Wasser ragen befinden nachzuahmen, kann man auf der Wasseroberfläche auch Schwimmpflanzen ansiedeln. Wie zum Beispiel Wolfsmilch oder ähnliches. Unter einem solchen Teppich fühlen die Tiere sich dann noch viel wohler. Der Bodengrund in ihrer Heimat ist weich und recht fein. Diesen kann man im Aquarium gut mit feinem Aquariensand nachahmen. Wichtig ist hier wirklich, dass der Bodengrund nicht so grob ist. Die Fische suchen gerne am Boden nach Nahrung und könnten sich dabei an zu scharfen Steinen schnell verletzen.

Damit Skalare ihr maximales Alter von bis zu 10 Jahren im Aquarium erreichen können, sollte man die Werte des Wassers für sie so gut wie möglich optimal halten. Das Schöne an den Skalaren, die man im Handel kaufen kann, es sind Nachzuchten, die deutlich besser mit unserem heimischen Wasser zurechtkommen als zum Beispiel importierte Fische. Optimal für Skalare ist somit ein pH-Wert von 6,8-7,8 und weiches Wasser mit einer Härte von 3 und 8 °dkH. Die Wassertemperatur sollte zwischen 25 und 29 Grad liegen. Ein wöchentlicher Wasserwechsel von 15% trägt ebenfalls dazu bei, dass die Tiere sich im Aquarium immer wohler fühlen.

Die Vergesellschaftung: Skalare mit anderen Fischen

Im Allgemeinen kommen Skalare sehr gut mit anderen Fischen zurecht. In ihrer Heimat in Südamerika haben sie auch ständig die verschiedensten Fischarten um sich herum. Sie sind im allgemeinen sehr ruhige Zeitgenossen. Eine Zusammenhaltung mit Buntbarschen klappt allerdings nicht. Grade wenn es in Richtung Laichzeit kommt, bemerkt man die Spannungen zwischen diesen beiden Familien stark. Da Skalare so ziemlich alles fressen oder es zumindest versuchen, was in ihr Maul passt, sollten die Mitbewohner allerdings auch nicht zu klein sein. Fische die in etwa dieselbe Größe wie die Skalare haben oder sich bevorzugt in anderen Wasserschichten aufhalten, wie zum Beispiel Welse eignen sich gut für ein solches Gemeinschaftsbecken.

Futter für Skalare

Skalare sind alles Fresser und hier auch nicht sehr wählerisch. Sie bevorzugen aber natürlich lebendes Futter. Das ist am Energie reichsten. Da die Tiere in freier Wildbahn viel Tierisches fressen, wie Insekten, oder kleinere Fische, sollte die Hauptnahrung der Fische auch aus Tierischen bestehen. Hier eignen sich neben Lebendfutter, auch verschiedene Frostfuttersorten. Als Abrundung, kann Flockenfutter oder ähnliches gereicht werden. Am wichtigsten auch hier: Viel Abwechslung.

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