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Barben in deinem Aquarium

Mit eine der beliebtesten Gruppe von fischen im heimischen Aquarium sind die Barben. Die Tiere sind äußerst gesellig und geben ein tolles Bild in jedem Aquarium ab. Die Tiere werden auch Bärblinge genannten und sind genetisch sehr eng mit den Karpfenartigen verwandt. Barbe ist nicht gleich Barbe. Diese Fisch Gruppe unterteilt sich in weitere circa 1.700 Untergruppierungen. Somit sind Barben extrem breit gefächert. Barben gehören zu den Fischen, die es eher tropisch und warm mögen. So findet man sie zum Großteil in Afrika und Asien. Dort bewohnen sie Süßwasserbereiche mit warmen tropischem und subtropischem Wasser. Die ca. 1.700 bestehenden Barben Familien haben etwas mehr als 200 Zierfisch Barben hervorgebracht, die im heimischen Aquarium mittlerweile oft und gesund angetroffen werden. Die Haltung dieser Tiere stellt sich als nicht besonders schwer heraus und die Tiere zaubern jedem Halter durch ihr aktives Gemüht ein Lächeln ins Gesicht. Mit einer der verträglichsten und am einfachsten zu haltenden Barben Art, ist die Bitterlingsbabe. Die Tiere stammen ursprünglich aus Sri Lanka und bilden Schwärme. Die Tiere werden auch nicht sonderlich groß mit einer maximalen Länge von 5cm. Somit kann man sie ohne Probleme auch in einem relativ kleinen Aquarium halten. An die Wasserwerte und die Einrichtung haben die Bitterlingsbarben ebenfalls keine hohen Ansprüche und sind somit sehr genügsame Tiere. Der perfekte Einsteigerfisch.

Barben im heimischen Becken

Die meisten Vertreter aus der Familie der Barben sind seitlich sehr flach, haben dafür aber einen recht hohen rücken. Die Schuppen auf den Körpern der Fische sich groß und gut erkennbar. Das macht sie in Kombination mit ihren großartigen Farben zum absoluten Hingucker in jedem Aquarium. Da die Familie der Barben aber ausgesprochen groß ist, kann man ihr körperliches Aussehen nicht wirklich verallgemeinern. Das Aussehen der Tiere richtet sich vor allem immer daran, wo die Tiere herkommen und welche Nische im Wasser sie zum Leben bevorzugen. So kann man zum Beispiel sagen, dass Barben, welche sich eher am Boden aufhalten wie beispielweise die Saugarben einen eher langgestreckten flachen Körper haben. Eben eine Anpassung an das Leben am Boden. Barben, die sich eher im mittleren und oberen Wasserbereich aufhalten, sind hingegen eher so gebaut, wie oben beschrieben.

Barben sind in der Regel keine Einzelgänger. Auch wenn diese Familie sehr viele Arten zählt, kann man sagen, dass die Tiere prinzipiell immer Schwarmfische sind. Die Fische sollten immer in einem Verband von 7-10 Tieren gehalten werden. So fühlen sie sich am wohlsten und am sichersten. Im Aquarium sollte man dennoch immer schauen, wer die anderen Bewohner des Beckens werden sollen. Barben können sehr ruppig gegenüber anderem Besatz sein. So sollte beachtet werden, dass die Tiere nur mit gleichgroßen oder größeren Fisch Arten zusammengehalten werden. Auch sollte man darauf achten, dass die anderen Fische keine langen und fadenartige Flossen haben. Daran knabbern Barben gerne. Beachtet man diese Punkte soweit wie möglich, können auch Barben gut in einem bunten Gesellschaftsaquarium gehalten werden. Ein solches Gesellschaftsaquarium mischen die Barben durch ihr lebhaftes Verhalten ordentlich auf. Die Tiere haben einen ausgesprochen großen Bewegungsdrang und schwimmen gerne umher. Dieser lebhafte Sozialverhalten und die geringen Ansprüche an ihre Umgebung, machen Barben zu der perfekten Anfängerart oder auch zum großartigen Fisch in größeren Becken

Da Barben sowohl in der Natur als auch im Aquarium recht gerne jagen, klappt eine Vergesellschaftung neben kleineren Fischen auch nicht so gut mit Garnelen. Bei manchen Arten, die sich als bevorzugte Nische nicht den Grund des Aquariums ausgesucht haben, ist allerdings eine Vergesellschaftung mit Krebsen teilweise möglich.

Das Einzige was Barben euch im Aquarium wirklich danken, sind gut bepflanzte Becken. Die Tiere nutzen die vielen Pflanzen gerne als Rückzugsort. Wenn ihr den Tieren also etwas Gutes tun wollt, sorgt für eine ausreichende Bepflanzung im Aquarium. Da die Familie der Barben sehr breit aufgestellt ist, kann man nicht pauschal sagen, was die einzelnen Arten fressen. Barben sind prinzipiell Allesfresser. Aber was die Tiere genau bevorzugen, findet ihr in der Beschreibung der einzelnen Arten.

Barben im Aquarium vermehren

Wie bei der Fütterung von Barben kann man auch bei der Zucht der Tiere nichts pauschalisieren. Je nachdem welche Art von Barben man in seinem Aquarium vermehren möchte, kann dies recht einfach oder recht schwer sein. Was man recht allgemein aber sagen kann, Barben sind zum Großteil Freilaicher. Die Fische legen ihre Eier also einfach ab und kümmern sich dann nicht weiter darum. Achtet aber auch hier auf die Jungtiere. Barben sind auch hier sehr ruppig und gelten als starke Laichräuber. Am besten seht ihr zu, dass ihr die Elternfische direkt nach dem ablaichen schnellstens aus dem Aufzuchtbecken zurück in ihr eigentliches Zuhause zurücksetzt. So könnt ihr euch auf deutlich mehr Jungtiere freuen. Kleine Barben kann man wie viele andere Jungfische auch bestens mit kleinem Futter großzuziehen. Hier eignet sich Artemia oder Mikrowürmer. Damit ist es recht einfach, die kleinen Fische großzuziehen.