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Ährenfischartige in deinem Aquarium

Fische aus der Familie der Ährenfischartigen sind oftmals kleinbleibende Knochenfische. Hier ist auffällig, dass die meistens Arten recht silbrig erscheinen. Nur bei Männchen aus der Familie der Regenbogenfiche bekommt man ein schönes buntes Farbenspiel zu sehen.

Verbreitung der Ährenfische

Ährenfischartige kommen weltweit vor, allerdings findet man die einzelnen Arten in sehr weit voneinander isolierten Gebieten. Man kann aber sagen, dass meisten Arten leben in den Tropen und Subtropen heimisch sind. Der Großteil der verschiedenen Arten ca. 210 Stück lebt größtenteils im Süßwasser. Viele Arten leben aber auch teilweise im Brackwasser. Die zweigrößte Anzahl von Ährenfisch Arten leben an der Küste Nordamerikas. Hier zählt man derzeit 58 unterschiedliche Arten. Die restlichen Arten verteilen sich wie schon gesagt auf die ganze Welt. Sie sind zu finden in Mittelamerika, Neuguinea, Australien etc.

Sogar in Europa in der Nordsee findet man zwei Ährenfischarten. Hier kann man beispielweise den Gewöhnlichen Ährenfisch und den kleinen Ährenfisch finden. Die Verbreitungsgebiete der beiden Arten, beläuft sich allerdings nur auf kleinere Abschnitte. Zum Beispiel an der niederländischen Küste. Auch im Mittelmeer kann man zwei Arten aus dieser Familie finden. Diese sind wohl durch den bekannten Suezkanal zugewandert.

Merkmale der Ährenfische

Ährenfischartige gehören zu den eher kleinen Fischen. Die meisten Exemplare sind eher silbig mit einem langen schönen Körperbau. Der Körper ist sonst eher seitlich abgeflacht. Die Ausnahme bilden hier die sehr bunten männlichen regenbogenfische. Diese Tiere sind wirklich absolute Hingucker im Aquarium. Der größte Ährenfisch wird bis zu einem halben Meter lang.
Für gewöhnlich besitzen Ährenfische zwei Rückenflossen, die erste wird von flexiblen Flossenstacheln gestützt, die zweite von einem flexiblen Stacheln und folgenden Weichstrahlen. Höchstwahrscheinlich ist sie homolog zur einzigen Rückenflosse der nah verwandten Zahnkärpflinge. Die Brustflossen der Ährenfische sitzen weit oben am Körper. Eine Seitenlinie haben die Ährenfische nur sehr schwach entwickelt. Teilweise fehlen sie auch komplett. Der Körper der Ährenfischartigen inklusive der Köpfe ist mit Rundschuppen bedeckt.

Lebensweise der Ährenfische im Aquarium

Alle Arten, die zur Familie der Ährenfische gehören, sind Schwarmfische, daher sollten diese Tiere nicht allein gehalten werden. Die Fische aus der Familie sind sehr lebhaft und benötigen daher sehr viel Schwimmraum. Ihr solltet daher bei der Einrichtung des Aquariums darauf achte, dass ihr ausreichend Schwimmfläche bietet. Das schafft ihr am besten, wenn ihr nur den äußeren Bereich des Aquariums bepflanzt und die Mitte des Aquariums recht frei lasst. Die meisten Vertreter dieser Familie ernähren sich von kleineren Fischen, die sie in Seen und kleinen Bächen finden. Bevorzugen tun diese Fische eher mittelhartes bis hartes alkalisches Wasser. Sie zeigen hoch interessante Verhaltensweisen, die man im Aquarium sehr gut beobachten kann. Weiterhin interessant bei diesen Fischen, die Färbung der Menschen variiert je nachdem wie ihr Gemütszustand ist. Allerdings ist die Intensität der Färbung auch abhängig davon, wie hoch der Rang des Männchens in der Gruppe ist.

Lebensweise der Ährenfische im Aquarium

Unter den Ährenfischartigen existieren reine Fleischfresser als auch Allesfresser. Die Kost der Allesfresser sollte dann aus Pflanzen und Tieren bestehen. Im Ganzen handelt es sich bei den Ährenfischen um recht einfache Pfleglinge im Aquarium. Die Ernährung gestalten ist recht unkompliziert. Die Fische sind nicht zwingend auf Lebendfutter wie Mückenlarven oder etwas ähnliches angewiesen, sie nehmen auch andere Futtersorten an. Natürlich tut ihr den Fischen einen Gefallen, wenn ihr zur Abwechslung auch einmal Lebendfutter reicht.

Nachzuchten der Ährenfische

Die Nachzucht von Ährenfischen, die im Aquarium gehalten werden, ist recht einfach. Die Tiere lassen sich in reinen Artenbecken gut vermehren. Für die Nachzucht benötigt es auch keine besonderen Bedingungen. Die Nachzucht der Tiere in Gesellschaft Aquarien hingegen, stellt sich schon als etwas schwerer da. Das liegt daran, dass die Larven oder der Leich von den anderen Bewohnern des Aquariums oftmals gefressen werden.

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